09. 03. 2016

02:54:27 MEZ

Mond in Fische

Sonne in Fische

Besonderheit: Sonnenfinsternis

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Der letzte Vollmond hat ziemlich viel aufgewirbelt. Das wird so gut wie jedermann gespürt haben, die Jungfrau und die Fische mit all ihren widersprüchlichen Erwartungen haben uns gehörig durcheinander gebracht. Nicht von ungefähr habe ich genau in dieser Zeit die tief entspannende Meditation mit der Kraft des Baumes vorgestellt. Es war absolut wichtig sich zu erden und nicht den Überblick im Gefühlschaos zu verlieren.

Wird nun mit dem Neumond im Zeichen der Fische alles besser?

Dieser Neumond kommt nicht einfach so daher! Er hat einiges im Gepäck: Er ist ein Supermond, da er an einem Punkt steht, der der Erde am nächsten ist. Gleichzeitig findet eine Sonnenfinsternis statt, die wir zwar nicht sehen können, aber die sich energetisch auswirken wird. Würden wir eine totale Sonnenfinsternis sehen wollen, dann müssten wir nach Indonesien oder Mikronesien reisen, denn das Ganze spielt sich im Wesentlichen über dem Pazifischen Ozean ab. Schade eigentlich, aber das wir sie nicht sehen, heißt ja nicht, dass sie nicht da ist.

Bei einer Sonnenfinsternis stehen Erde, Mond und Sonne genau in einer Linie. Das allein ist wirklich schon faszinierend und kommt nicht alle Tage vor. Dieses Mal – und das ist wirklich aussergewöhnlich – gesellt sich auch noch der Jupiter hinzu. Das geschieht nur alle paar tausend Jahre mal. Es ist eine Zeit höchster Energie. Wie sie genau wirken werden ist schwer zu sagen, aber auf jeden Fall sollten wir unseren Geist und unser Herz weit öffnen und möglichst viel von diesem kosmischen Geschenk empfangen.

Dieser Neumond hat die bestmöglichen Voraussetzungen um wirklich einzigartig zu sein. Ein Neumond ist immer der perfekte Moment für einen Neustart. Er ist wie ein Wimpernschlag, die Pause zwischen Anfang und Ende, dieser winzig kleine Zwischenraum, wenn der Atem stillsteht und wir weder Luft holen noch sie wieder abgeben.

… und dieser Neumond lädt jeden Einzelnen von uns ganz besonders intensiv ein um sich Schicht für Schicht zu entblättern und Neues entstehen zu lassen.

 

Spiritualität und Liebe ganz vorn dabei

Die Konstellation an diesem Tag ist perfekt um mit seiner eigenen Spiritualität in Kontakt zu treten. Spiritualität ist nicht gleichbedeutend mit Esoterik, auch nicht die eine oder andere Richtung eines Glaubens. Spiritualität ist etwas ganz persönliches, etwas absolut individuelles: Sie liegt ausserhalb jeglicher materieller Welten und ist in ihrem Kern nicht mit allen Sinnen greifbar. Spiritualität ist die Verbundenheit mit Gaia, unserer Mutter Erde. Sie ist die Verbindung zur Natur und all in ihr enthaltenem Leben. Spiritualität ist unser Sein, die Brücke zwischen jedem Einzelnen von uns zu Gaia, zu uraltem und zu neuem Wissen. Sie ist die Wurzel unserer Existenz und die Kraft, welche in unserem Inneren unermesslich schlummert. Je stärker unser Willen ist sich dieser Spiritualität zu öffnen um so intensiver spüren wir einen inneren Frieden. Eine Ruhe jenseits rationaler Ängste.

Es ist auch Zeit, die Liebe in uns zu wecken. Wir befinden uns in zwei Zuständen. Wir leben entweder im Zustand des Mangels oder wir leben im Zustand der Liebe. Die Liebe ist nicht beschränkt auf die emotionale Verbindung zu einem anderen Menschen, welche zumeist nicht einmal wahrhaftig ist, da wir uns im Zustand des Mangels befinden und mit Hilfe der Liebe diesen beseitigen möchten (nicht mehr alleine sein wollen, Absicherung, Familie gründen, …).

Die Liebe jedoch ist eine universelle Kraft. Liebe empfindet der wahrhaft Liebende zu allen Erscheinungen der Natur, zu allen Pflanzen, Tieren und auch zu allen Menschen. Es ist das innere Wissen um der Verbundenheit untereinander. Ist diese Verbundenheit einmal erkannt, so ändert sich der Umgang mit allen Lebensformen grundlegend. Das Interesse für die Welt ist frei von jeglichen Grenzen, frei von Hass und Unverständnis, frei von Wertungen und Eingruppierungen.

Viele Menschen halten diese Art von Liebe für naiv. Wie soll ich denn bitte einen Menschen lieben, der Böses tut? Das ist nicht der Kerngedanke der Liebe. Es geht nicht darum aus dem Blick zu verlieren, wenn jemand Böses tut. Es geht nicht um die Akzeptanz des Bösen. Es geht um eine grundsätzliche innere Liebe zu Allem. Es ist vergleichbar mit einem Urvertrauen in die Welt und doch hat die Welt die eine oder andere unangenehme Überraschung parat. Jedoch kann keine dieser Stolpersteine dieses Urvertrauen erschüttern.

Die Himmelskonstellationen zu diesem Neumond sind ideal um wahre Spiritualität und Liebe zu erfahren.

 

Ein Ritual zum Neumond

Aufgrund der aussergewöhnlichen Konstellation wäre ein gemeinsames Ritual mit Freunden optimal.

Trefft euch, setzt euch in einen Kreis. Esst und trinkt gemeinsam. Ihr könnt gemeinsam singen. Nehmt euch aber auch die Zeit um gemeinsam zu schweigen und in euch zu gehen. Erkennt, welche Wege ihr beschreiten wollt und übergebt diese, nachdem sie jeder Einzelne von Euch notiert hat, dem Feuer, welches in eurer Mitte steht. Dies kann ein Feuer in der freien Natur sein, aber auch eine Kerze oder auch einfach eine Schale in der ihr eure Zettel entzündet. Berührt euch, nehmt euch in den Arm.

Nicht vergessen: Alles ist verbunden.

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6 Responses

  1. Alexa Meissner

    Liebe Alexa,
    welch wunderbares Geschenk zu meinem Geburtstag 09.03….
    Dein Artikel sehr schön ,ist auch ein Geschenk für mich.
    Spüre die Energien schon und bin sehr gespannt.
    Herzlichst
    Alexa Fabijenna

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  2. Monika

    Dein Beitrag gefällt mir und Danke, dass du mich/uns auf das Ereignis hingewiesen hast. Allerdings gehe ich nicht konform mit deiner Aussage: Je stärker unser Wille ist, desto intensiver das Spüren des inneren Friedens.
    Der Wille ist eng mit dem Ego verknüpft und das will uns voranbringen und nicht im Frieden ausruhen lassen. Ich glaube, dass uns eher der Wunsch dorthin bringt. Denn dann kommen wir weg von den ego-basierten Energien hin zum Herz-Bewusstsein.

    Ich wünsche uns allen, dass uns diese Himmelskonstellation hilft, wahre Spiritualität und Liebe zu erfahren.

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    • Alexa Szeli

      Lieben Dank Monika für Deine Zeilen. Der Wille ist nicht dieser feste starre Wille etwas mit aller Macht erreichen zu wollen. So wollte ich das eigentlich nicht ausdrücken. Ich meinte eine gewisse Bereitschaft und eine Offenheit. Ich hätte es besser formulieren können. so jetzt von aussen betrachtet. Hab einen schönen Tag.

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  3. Constanze

    Ganz wunderbar formuliert und lesenswert!
    Ich sage/schreibe : Danke an Dich, liebe Alexa!

    Liebe Grueße, Constanze

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