• Pyritsonne

Die Pyritsonne: Begegne deinem Schatten

Nicht jeder Stein ist so berühmt wie ein Bergkristall oder der Rosenquarz. Manchmal sind es gerade die eher unbekannten Steine, die großes Potenzial in sich bergen. Einer dieser Wundersteine ist die Pyritsonne.

Dem Pyrit wird eine große Heilkraft für die Leber zugesprochen. Im Volksmund ist er auch als Lebereisenerz, Leberkies, Leberschlag und Gesundheitsstein bekannt.

Möchtest du einen Pyrit für die Leberreinigung nutzen, so lege ihn immer nur kurz auf. Er gibt Eisensulfid ab, was zu einer Reizung der Haut führen kann.

Der Pyrit kann auch unsere Seele positiv beeinflussen. Für eine Heilung auf geistiger Ebene genügt es, den Stein in der Nähe zu lagern.

Mit dem Pyrit lassen sich Funken schlagen, das wusste man bereits in der Antike. Diesem Tatbestand verdankt der Pyrit auch seinen Namen, welcher aus dem Griechischen stammt, ‚pyrit lithos‘, der Feuerstein. In prähistorischen Gräbern fanden Archäologen Pyritknollen und abgerollte Pyrite, welche vermutlich zum Anzünden von Feuer dienten.

Im Volksmund kennen wir Pyrit als Katzengold. Der Stein ist auch als Gold der Narren bekannt, weil er in der Sonne funkelt wie Gold. Er ist jedoch wesentlich härter als Gold und nicht so formbar.

 

Die Bedeutung von Pyrit

Der Pyrit birgt große Kräfte in sich, seine Anwesenheit fördert unsere Selbsterkenntnis. Das ist nicht unbedingt ein angenehmer Prozess, denn er dringt in unsere Schattenseiten ein und hält sie uns vor Augen. Das kann schmerzhaft sein, aber es bringt uns auf unserem Weg weit voran.

Ein Pyrit konfrontiert uns regelrecht mit unseren dunklen Seiten. Alles was im Verborgenen liegt, deckt er auf. Er gräbt wie ein Maulwurf in den Bewusstseins-Katakomben unserer Seele. Das fördert nicht nur einen klaren Geist, es hilft auch unklare Symptome zu erkennen und deren Heilung zu beschleunigen.

Ein Pyrit fördert unsere Kreativität, gehen uns die Ideen aus, so wirkt er anregend. Er mildert unsere Frustration und bringt Wärme in ausgekühlte Gefühle, selbst unsere Ängste vermag er zu schwächen. Ein Pyrit kann unterstützend bei Depressionen wirken.

Der Stein fördert auf direktem Wege unsere innewohnende Kreativität, unser Selbstbewusstsein und unsere Selbsterkenntnis.

 

Die besondere Bedeutung der Pyritsonne

Die Pyritsonne, als Sonderform des Pyrits, ist ein begehrtes Sammlerstück. Bei der Pyritsonne wachsen die Kristalle von einem Kern ausgehend rundherum in alle Richtungen. Sie sind über 250 Millionen Jahre alt und kommen hauptsächlich in Illinois, USA vor. Heutzutage ist es schwer eine Pyritsonne zu erhalten.

Der Pyrit ist von Natur aus ein kraftvoller Heilstein. In der Form einer Sonne verstärken sich diese Energien umso mehr.

Die Pyritsonne stärkt unser Gedächtnis und hilft uns Erinnerungen zu bewahren. Wie die Sonne selbst, erhellt sie unser Gemüt, nimmt uns unsere Ängste und Sorgen. Eine Sonne aus Stein, die innere Blockaden löst und unseren Körper reinigt.

Die Pyritsonne wirkt besonders kraftvoll auf unser Nervensystem, sie schützt dieses vor Entzündungen.  Auch auf gestresste Nervenenden im Gehirn, im Rückenmark und den übrigen Nerven des Körpers wirkt die Pyritsonne stark beruhigend.

 

Der Pyrit und seine Wirkung auf unsere physische Gesundheit

Haut:

  • Auschlägen
  • Warzen
  • Blutergüsse
  • Brandwunden

Atemwege:

  • Bronchitis
  • Halsschmerzen
  • Mandelentzündung
  • Lungenentzündung

Verdauung:

  • besonders anregend für die Leber
  • Magenschmerzen
  • Blähungen
  • Magenschleimhautentzündungen

Beweglichkeit:

  • Knieprobleme
  • Rheuma
  • Rückenschmerzen

Sonstiges:

  • Entgiftung
  • Durchblutung
  • Menstruationsbeschwerden
  • Muskelkater
  • Regeneration
  • Krampfadern
  • Fieber

 

Vorkommen

  • Illinois, USA
  • Erzgebirge, Deutschland
  • Grosseto, Italien
  • Chalkidiki, Griechenland
  • Murgul, Türkei
  • Colorado, USA
  • Peru
  • Elba

 

Mineralklasse

Pyritsonnen gehören zur Mineralklasse der Sulfide, sie bestehen aus einer Eisen-Schwefel-Verbindung (Schwefelsulfid – FeS2).

 

Erscheinungsbild

Es handelt sich um kubisches Gestein, welches isometrische Würfel bildet. Die Würfelflächen sind oft parallel zu den Kanten gestreift. Der Stein ist messing-, gold- oder graugelb mit metallischem Glanz. Selten finden sich auf der Oberfläche bunte Anlauffarben.

 

Aufladen, Entladen, Reinigen

Setze die Pyritsonne weder der Sonne noch dem Wasser aus. Sie ist zudem sehr stoßempfindlich. Für die Reinigung empfiehlt sich ein Bad in Hämatit-Trommelsteinen einmal pro Monat. Lade die Pyritsonne in einer Bergkristall-Gruppe über Nacht wieder auf.

 

Sternzeichen

  • Widder
  • Löwe

 

Chakren-Zuordnung

Ein Pyrit öffnet Chakren für übergeordnete Energien.  Er wirkt insbesondere auf den Solarplexus (Nabelchakra, Manipura Chakra) und das Halschakra (Vishudda Chakra).

"

Februar 24th, 2016|Kategorien: MAGIE|Tags: |