23. 03. 2016

13:00:48 MEZ

Mond in Waage

Sonne in Widder

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Mit dem Widder kommt der Frühling

Die Sonne steht jetzt zum Frühlingsbeginn im Zeichen des Widders. Er ist ein Zeichen des Feuers und er bringt auch reichlich Energie zum Auftakt mit.

Der Widder hat Kraft. Er ist durchsetzungsstark und immer vorn dabei. So wie der Frühling sich gegenüber dem Winter behauptet, so schreitet auch der Widder mit aller Power voran. Hindernisse? Das gibt es nicht. Er senkt einfach den Kopf und rennt mitten hindurch. Lange jedoch kann er dieses Pensum nicht halten, zu stark steckt noch der Winter in den Knochen, schon nach kurzer Zeit muss er verschnaufen und neue Kräfte sammeln.

So ist es nun Zeit voran zu gehen und all die Schaffenskraft in uns groß werden zu lassen. Nur sollten wir uns dabei nicht allzu sehr übernehmen, sonst sind alle Reserven schnell verbraucht. Es gilt Kraft zu tanken, mit dem Wind zu wirbeln, mit der Sonne zu lachen und mit dem Regen zu tanzen. Die Natur nährt unseren müden Körper mit allem was er benötigt.

So sehr der Widder auch mit dem Kopf durch die Wand zu rennen vermag, so sehr weiß er auch, wann etwas verloren ist. Mit Verlust hält er sich nicht lange auf. Es ist wie es ist, denkt er sich und schaut schnell wieder nach vorne, so wie in diesen Tagen alles nach vorn gerichtet ist.

Dieser Widder lässt uns auch ein wenig stur werden. Wir wollen alles schaffen und das überhaupt ganz alleine! Hilfe brauchen wir nicht und wenn, so geben wir es nur ungern zu. Ein wahrer Dickkopf ist er, doch überaus liebenswert und vergessen wir nicht:

 

Der Mond in Waage hat ein Wörtchen mitzureden

Die Waage ist das dem Widder gegenüberliegende Sternzeichen und überlässt diesem liebenswerten Hitzkopf nicht alleine das Feld. Die Waage ist es, die uns zuflüstert, dass es keine Schande ist um Hilfe zu bitten und sie auch anzunehmen, egal wie sehr der Widder sich dagegen sträubt.

Die Waage schenkt uns den nötigen Ausgleich zwischen allen Extremen. Das bedeutet nicht, dass die Waage selbst ausgeglichen ist, das wäre ein Trugschluss. Ihre Aufgabe ist es jedoch darauf zu achten, dass im Großen und Ganzen das Gleichgewicht nicht aus den Fugen gerät. Hat sie das geschafft, so wird die Waage wieder beiseite gestellt und wir pendeln von Neuem zwischen Gegensätzen hin und her, bis diese zu stark auseinander klaffen und die Waage abermals für einen Ausgleich sorgen muss.

So ist es ein Irrtum zu glauben, dass die Waage die Ruhe selbst sei. Sie ist jedoch fasziniert von den Gegensätzen des Lebens und sobald es nötig ist, ist die Waage bereit Kompromisse zwischen diesen zu finden. Wir kennen diese Situationen, wenn unser Verstand das eine will und unser Gefühl etwas völlig anderes. Die Waage unternimmt nicht viel zwischen diesen beiden Polen, sie ist nicht versucht einen zu unterdrücken und den anderen zu pushen. Ihr geht es um die Vermittlung und darum einen Weg zu finden, der beide Seiten zufrieden stellt.

 

Im Licht betrachtet

Manch einen graust es, wenn alle 27 Tage der Mond zu sterben scheint und die Nacht im Schwarz versinkt. Aus jedem Neumond aber erwächst neues Licht. Mit der Zeit wird es runder und heller und hat seinen Höhepunkt, wenn der Mond in Gegenformation zur Sonne steht. Alles was im Schatten der Nacht verborgen lag wird offenbart. Alles öffnet sich dem Lichte der Nacht. Unsere Gedanken fliegen davon und rauben uns so manches Mal den Schlaf.

Kaum etwas lässt sich vor einem Vollmond verbergen. Innerstes kehrt sich nach Außen und fordert unsere ganze Aufmerksamkeit. Schenkt uns der Neumond den Schutz der Dunkelheit, so ist bei Vollmond unser Leben im Licht betrachtet offen vor uns ausgebreitet.

 

Der Mondin Stimme flüstert von Harmonie

Es ist eine äusserst kraftvolle und energetische Zeit, die nicht wirklich leicht zu handhaben ist.

Der Merkur im Widder ist laut und wild, jederzeit zum Angriff bereit. Überhaupt sind die Konstellationen im Zeichen des Widders ganz und gar nicht zimperlich. Diskussionen werden geführt und Streit kann aufbrausen.

Darum lausche in diesen Tagen ganz gezielt der Stimme der Mondin, denn sie ist es, die Harmonie in alle Schwingungen bringt. Der Waage Mond wird es schwer haben sich gegen die geballte Widderkraft durchzusetzen, aber es kann geschafft werden, wenn du das Flüstern des Mondes nicht verlierst.

 

Vollmond in Waage – Ritual

Der Vollmond in Waage eignet sich besonders gut für Rituale in den Bereichen Liebe, Ehe, Partnerschaft und Harmonie.

 

Vollmond Räuchermischung

1 Teil Rosenblüten (Widderenergie)

1 Teil Patchouliblätter (Räucherpflanze des Mondes)

1/2 Teil Lavendel (Gelassenheit, Beruhigung)

1/4 Sandarak (Harmonie und Frieden)

1/4 Teil Zimtrinde (Harmonie, Förderung von Träumen)

 

RäucherschaleAnwendung

Rosen- und Lavendelblüten und die Patchouliblätter zwischen den Händen verreiben. Das Harz des Sandarak und die Zimtrinde im Mörser zerkleinern und der Mischung hinzufügen.

 

Kerzen Magie

Stelle drei Kerzen in den Farben grün, rosa und weiß im Dreieck auf. Ein Dreieck symbolisiert immer, dass zwei entgegengesetzte Dinge etwas Drittes ergeben. In diesem Fall ist erwünscht, dass die Energien des Widders und die Energie der Waage sich zu einer harmonischen Einheit verbinden.

Die grüne Kerze steht für das Glück und die Harmonie, die rosa Kerze symbolisiert die Liebe und die Partnerschaft und die weiße Kerze bringt die nötige Reinheit mit und fördert den Schutz der Energien.

 

Gesang, Trommeln und Heilende Gedanken

Mit Hilfe von Gesang, idealerweise in Form von Mantras, können wir zu tiefer innerer Ruhe finden.

Die Trommel ist ein sehr altes Ritual-Hilfsmittel. Sie verbindet die Elemente der Tiere, Pflanzen und des Menschen. Das Holz des Rahmens, über welches die Haut des Tieres gespannt ist und der Mensch, welcher den Schlegel führt. Durch das Trommeln lösen wir Blockaden und öffnen auch Türen zu anderen Ebenen. Viele Schamanen nutzen zu Vollmond die Trommel für eine schamanische Reise – wohin auch immer sie führen mag.

Heilende Gedanken sollen uns von Ballast befreien, so dass wir mit Freude in die Zukunft schauen.

 

Ablauf des Rituals

Bereiten wir die Räuchermischung vor und legen Kerzen und Trommel bereit.

  • Kerzen aufstellen

(im großen Dreieck um als Einzelperson in dessen Mitte sitzen zu können, im kleineren Dreieck um mit anderen Personen um das Dreieck herum sitzen zu können)

  • Räucherschale in der Mitte des Dreiecks platzieren
  • Ritual mit Trommeln einleiten, mindestens 10 Minuten
  • Räuchermischung entzünden
  • Mantra für Harmonie
  • die heilenden Gedanken in Meditation dem Rauchwerk übergeben
  • Mantra für den Frieden: Om Purnamadah Purnamidam für universellen Frieden

 

Shanti Mantra für Harmonie

 

Mantra für Frieden: Om Purnamadah Purnamidam

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4 Responses

  1. Maria

    liebe alexa,
    herzlichen dank, für diesen zauberhaft erklärten bericht!!!!….so weise und gefühlsvoll!!!dir ein liebes Osterfest!!!!:-)))Maria

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