Eine rückläufige Venus lässt mich im ersten Moment leicht zusammenzucken – betrifft es doch einen ganz großen Bereich in unserem Leben – die Kunst der Liebe. In der Tat ist die Zeit einer rückläufigen Venus nicht gerade einfach, aber wie alles im Leben hat sie einen Grund und bietet neben einigen Stolperfallen auch großartige Chancen.

nächste rückläufige Venus:

ab 19. Dezember 2021

wieder direktläufig:

ab 28. Januar 2022

Der Planet Venus – ein paar Fakten

Nur etwa alle 18 Monate wird die Venus rückläufig, also wesentlich seltener als der Merkur, der es auf ganze drei Mal jährlich bringt. Egal welcher Planet rückläufig ist, immer handelt es sich um eine optische Täuschung. Der Planet ändert also nicht wirklich seine Richtung. Die Venus erscheint rückläufig, wenn sie die Sonne auf ihrer Umlaufbahn überholt.

In dieser Phase, wenn es so scheint, als reise sie im Kosmos zurück, verändern sich die Energien, welche sie auf uns ausstrahlt. Es ist ein wenig so, als würden wir in all jenen Bereichen, welche die Venus berührt, ausgebremst – ein wenig, als befänden wir uns in einer Zeitlupen-Dauerschleife. Das bringt vieles an die Oberfläche, was sonst einfach so an uns vorüber rauscht.

Unsere heiße Schwester, die Venus

Es ist heiß auf der Venus – nun wen wundert es, brennt doch die Liebe in ihr. Die Temperaturen der Venus liegen bei 460 Grad. Autsch!

Die Venus wird gerne als Schwesternplanet der Erde bezeichnet, weil ihre Oberfläche der Erde ähnelt. Sie ist hinter unserer dunklen Mondschwester das zweithellste Objekt am Nachthimmel. Die Venus ist auch der Planet, der auf der Umlaufbahn der Erde am nächsten kommt. Alles 548 Tage kommt sie bis auf „nur“ 41 Millionen Kilometer heran.

Wenngleich ihre Oberfläche die der Erde doch ähnelt, so sind die wahren Zustände auf dem Planeten recht wenig einladend. Die Atmosphäre ist 90 Mal so dicht und besteht zu 95% aus Kohlendioxid – sie ist eine wahre Expertin in Sachen Treibhauseffekt! Du kannst sie dir wie einen Ort vorstellen, welcher der Hölle gleicht.

Wie auf der Erde, finden sich auch auf der Venus Wolken, die aber nicht aus Wasser gebildet werden, sondern aus Schwefeldioxid und Tröpfchen von Schwefelsäure bestehen. Sie regnen jedoch nie auf den Boden herab, sondern verdunsten bereits in größerer Höhe. Und ebenso wie hierzulande fegen dann und wann Blitze durch die Wolken.

Übrigens dreht sie sich nicht um die eigene Achse, sondern entgegengesetzt – die Sonne geht also im Westen auf und im Osten unter.

Fakten zum Planet Venus

 

Welches mythologische Urgestein verbirgt sich hinter der Venus?

Ich möchte dich gerne in die Vorläufer der Mythologie der Venus entführen und dir so ihr Wesen greifbarer machen. Du bist eingeladen, mich auf dieser Reise zu begleiten oder aber: Du springst direkt zu den Stolpersteinen & Chancen der rückläufigen Venus.

Göttin Inanna Mesopotamien VenusSchön, du möchtest lieber mit mir kommen. Nun denn, steigen wir in die Zeitkaspel und reisen wir 5000 Jahre in der Geschichte zurück.

Willkommen in Mesopotamien

Links auf dem Bildschirm siehst du Inanna – die Königin von Himmel und Erde. Sie wird auch die heilige Priesterin genannt. Es heißt, sie sei im gleichen Moment entstanden, wie auch der Himmel und die Erde.

Wieso aber reisen wir so weit in der Zeit zurück, wenn es hier doch um die Venus geht? Alles in der Welt hat einen Ursprung, jegliches Sein und auch jegliche Mythologie. Den Ursprung der Venus findest du genau dort, in der Kultur der alten Sumerer und ihrer Göttin Inanna.

Wie auch die Venus war Inanna eine Göttin des Morgen- und des Abendsternes. Sie leuchtete am Tag und in der Nacht, im Hellen und im Dunkel – wie ihr eigenes Wesen eine liebende und eine kämpfende Seite hat.

Bricht der Abend an, so kündet ihr Schein von der Liebe und trägt den Funken der Hoffnung. Mit dem Morgengrauen beginnen die Gedanken klar zu werden. Jeder Morgen bringt die Chance für das Wahre im Leben zu kämpfen, jeder Abend behütet und beschützt uns in Liebe.

Eines der Symbole der Inanna ist der achtzackige Stern.

Stern der InannaEr taucht auf vielen Tempelwänden. Rollsiegeln und Keilschrifttafeln der alten Zeit auf und legt stummes Zeugnis für die Göttin ab.

Sie ist das strahlende Licht – die leuchtende Fackel des Himmels und der Erde. Wie auch heute noch die Venus, war es der Stern der Inanna, der morgens als erster am Himmel erscheint. Alle anderen Lichter folgen ihr – selbst Sonne und Mond.

So steht ihre Energie auch für Mut und Neubeginn – für die Fähigkeit, den Weg zu ebnen und voraus zu gehen. Es heißt über sie, sie stehe an jeder Wiege jedweden Lebens, aber auch an dessen Totenbarre. So ist sie eine Schöpfungs- und Totengöttin zugleich. Nur das sie dem Tod die Auferstehung folgen lässt, so wie auch ihr Stern stets neu aufgeht.

Ein anderes Symbol der Göttin ist die Kuh. Ein stetig wiederkehrendes Wahrzeichen großer Liebes-Göttinnen. Sie nährt und schützt. Die Hörner der Kuh, so der antike Glauben, stehen für den zunehmenden und abnehmenden Mond.

Der Mond ist aber noch auf andere Art und Weise mit der Göttin verbunden. Es heißt, die liegende Sichel des Neumondes sei ein Abbild ihrer heiligen Vulva und zugleich das Himmelsboot, mit welchem sie nach Uruk segelt, der Hauptstadt Mesopotamiens – etwa 300 Kilometer südlich von Bagdad gelegen.

Der Mond selbst war für die Sumerer eng mit der Liebe, der Lust und der Leidenschaft verbunden. Der Mond war sowohl Mutter als auch Vater der Göttin Inanna. Der Name des Vaters – Nanna – findet sich in ihrem eigenen Namen wieder. Ihre Mutter Ningal brachte sie, so heißt es, mit jubelnder Freude zur Welt. Inanna ist also, dem alten Glauben der Sumerer nach, eine Tochter des zweigeschlechtlichen Mondes.

In der heutigen Zeit haben wir oft ein sehr liebliches, romantisiertes Bild der Liebe. Im alten Glauben fegte die Liebe aber auch als Blitz und Sturm über die Welt. Inanna und somit auch die Liebe kann auch ganz anders sein, wenn sie wie laut donnernder Sturm den Himmel erzittern und die Erde erbeben lässt – und sie mit der Zerstörungskraft eines Drachen wütet.¹

Die Römer nannten den sexuellen Akt auch „Koma“. Die Vereinigung ist derart stürmisch und rasend, dass die Ekstase das Bewusstsein auslöscht und der Höhepunkt einen „kleinen Tod“ erfährt. Und auch hier sind Liebe und Tod ganz nah beieinander.

Inanna war nicht nur leidenschaftlich, sie war auch klug. Der Gott Enki war ihr Schwiegervater und er war auch der Gott der Weisheit und bewahrte die Me, die heiligen Kräfte der Weisheit. In einem Trinkgelage verspielte er fast sämtliche Weisheit an Inanna, aber als er es bemerkte, hatte sie schon alle Me’s in ihr Himmelsboot geladen und war nach Uruk auf und davon.

Ein Teil dieser Weisheitskräfte war die Auseinandersetzung mit dem Tod – dem Werden und dem Vergehen. Lass mich dies noch als letzte Geschichte der Inanna erzählen.

Eines Tages sehnte sich Inanna nach dieser Tiefe allen Vergehens. Sie gab all ihre Ämter auf, verließ ihren Geliebten und reiste mit der Göttin Ninschubur zu den Pforten der Unterwelt. In die Tiefe des Todes stieg sie jedoch alleine hinab. Diesen Weg kann einen niemand abnehmen. Ninschubur trug sie auf, ihre Rettung einzuleiten, sollte sie nach drei Tagen nicht wiederkehren.

Als sie hinabstieg war sie mit weltlichem Schick geschmückt – der Krone der Steppe auf dem Haupt, eine Lapislazuliperlenkette um den Hals, die königliche Robe um den Leib geschlungen und den Ring des Geliebten am Finger. In den Händen hielt sie Maßstab und Richtschnur.

Mit jeder Stufe nach unten jedoch musste sie einen Teil dieser weltlichen Statussymbole abgeben und als sie auf der unteren, der siebenten Stufe ankam, war sie nackt, tief gebeugt und ihres Lachens beraubt. Die Göttin, die „Herrin des großen Unten“ Ereschkigal wartete bereits auf sie. Und obwohl diese Göttin die Großmutter der Inanna ist, schlägt sie die Liebesgöttin augenblicklich tot.

Keinerlei Ausnahmen im „Land ohne Wiederkehr“.

Enki war es, der Inanna zur Hilfe kam, informiert von Ninschubur. Aus dem Schmutz unter seinen Fingernägeln formte er zwei Winzlinge, die unbemerkt an den Wachen der Unterwelt vorbei gelangten. Jeder der Beiden hatte einen Klecks Lebenswasser und einen Krümel Lebensspeise bei sich. Sie fanden die Göttin der Unterwelt leidend vor und schenkten ihr eine Woge des Mitgefühls. Berührt vom Mitgefühl der Winzlinge gab Ereschkigal ihnen selbst lebenserweckende Wasser- und Getreidegaben.

Sie war nun bereit Inanna gehen zu lassen, wenn jemand ihrer statt in der Unterwelt bleiben würde. Inanna, die sowas ahnte, hatte beschlossen, das es niemand sein dürfe, der in den drei Tagen um sie trauerte. Sie mussten lange suchen und fanden schließlich ihren eigenen Geliebten Dumuzi, mit dem sie einst die Heilige Hochzeit feierte. Er hatte ihr Fortbleiben nicht einmal bemerkt.

Lassen wir die alten Geschichten an dieser Stelle ruhen. Wichtig ist es, zu erkennen, dass Inanna und somit auch die Venus, nicht nur für die Liebe stehen, sondern auch den Tod und die Auferstehung in sich tragen. So wie ein anderer Name der Ereschkigal, der Göttin der Unterwelt, der Name Ninlil ist – Göttin des Getreides. Jedes Korn muss zuerst sterben, wenn es erneut eine Frucht bringen soll.

Später gaben die Römer der Liebesgöttin und dem Stern den Namen Venus.

Der Name ist eng mit der „Kraft der Zauberei“ verbunden. Diese Göttin hatte die Macht, zu beschwören und die sehnsüchtigsten Wünsche zu erfüllen. Der Liebestrank wurde Venenum genannt.

Apfel Pentagramm QuerschnittWenngleich der Stern der selbe blieb, so hat er im Laufe der Geschichte drei seiner Zacken eingebüßt und war zum Pentagram geschrumpft. Dieses Pentagram ist in einem alten Symbol der Unsterblichkeit zu finden, dem Apfel. Dazu muss er nur quer in der Mitte durchgeschnitten werden.

Der Apfel ist ein Rosengewächs und somit mehr als passend für eine Liebesgöttin. Bei uns, in der nordischen Mythologie, ist es Iduna, die die goldenen Äpfel der Unsterblichkeit hütet.

Der Planet der Venus vollführt am Himmel einen sehr exzentrischen Tanz um die Sonne herum. Es sind dabei immer die selben fünf Punkte, an denen sie stets wieder auftaucht. Ziehen wir eine Linie zwischen diesen Fixpunkten, so erhalten wir ein Pentagram. Außer der Venus vermag dies nur noch die Erde selbst. Die Erde stellt das Pentagram in acht, die Venus in 13 Jahren fertig.

Venus Frauenpower Liebe

Rückläufige Venus – Stolpersteine & Chancen

Die römische Venus hatte ihren Ursprung also in der sumerischen Göttin Inanna. Dazwischen aber lag noch das hellenische Reich und ihre Göttin der Liebe – die griechische Aphrodite. Beide sind sie im Schaum des Meeres geboren. Beide sind sie Göttinnen der Liebe, aber auch des Wachstums, des Entstehens oder auch der Fruchtbarkeit. Sie sind Beschützerinnen und starke Frauen.

Alles Themen, welche die rückläufige Venus berührt.

1 - die Eins - Zahl

Die Welt unserer Liebesbeziehungen

Venus LiebesgöttinIch erwähnte eingangs, dass die Rückläufigkeit alles langsamer laufen lässt und wir dadurch besser die Details in allen Dingen erkennen können. Dies gilt auch für unsere Beziehungen.

Mit einer rückläufigen Venus kann es in den Beziehungen schon ein wenig ruckeln. Wir hinterfragen unsere Liebesverbindungen gerne. Es scheint auch schwieriger, über die kleinen Macken des Anderen hinwegzusehen. Was uns sonst liebenswert erscheint, könnte nun schnell nerven.

Die Energie der Venus sticht ein wenig in unserer Komfortzone herum. Sie stellt lästige Fragen wie „Bin ich noch glücklich?“ bis hin zu einem „Liebe ich ihn/sie noch immer?“.

Du solltest diese Fragen nicht ignorieren, aber du solltest sie auch nicht allzu leichtsinnig beantworten und vielleicht sogar kurzerhand die Beziehung beenden. Nutze diese kleinen Stolpersteine lieber als Chance, die eigene Beziehung ehrlich zu hinterfragen. Sprecht miteinander! Sagt euch, was euch aneinander und auch sonst wichtig ist.

… und bitte, plane jetzt weder eine Hochzeit, noch eine Scheidung. Es ist für Beides nicht der richtige Moment.

2 - Die Zwei - Zahl

… und wenn ich Single bin?

Ehrlich, diese anderthalb Monat wirst du gewiss überleben, wenn du weiterhin Single bleibst. Die rückläufige Venus ist kein guter Moment für den Beginn einer neuen Liebe. Ich spreche da nicht nur aus Erfahrung, es steht auch so in den kosmischen Gesetzen. Einfach Finger weg von der Versuchung.

Liebesgöttin VenusDie Chancen stehen gut, dass zweierlei passiert.

  1. Es will einfach nicht funken – obwohl ihr füreinander bestimmt sein könntet.
  2. Es funkt, aber ihr seid nicht füreinander bestimmt und erkennt dies erst, wenn es schon zu spät ist.

Solltest du dennoch auf die Liebe deines Lebens stoßen, so lasse es ganz langsam angehen. Mindestens so langsam, bis die Venus wieder ihre ganz normalen Kräfte auf uns wirken lässt. Die wahre Liebe geduldet sich mit dir!

Es heißt auch, die Venus knüpft die Fäden zur Vergangenheit – gut möglich, dass jetzt eine alte Liebe wieder ihren Kopf zur Tür hereinsteckt. Das wiederum hätte dann eher gute Chancen auf Erfolg, sollte aber dennoch langsam angegangen werden.

Statt also auf Dating-Apps die Zeit zu vergeuden, solltest du dich einfach entspannen und lieber die Liebesbeziehung zu dir selbst vertiefen. Nimm dir Zeit für dich. Schaue, was du überhaupt möchtest. Was ist dir wichtig, nicht nur in der Liebe, sondern überhaupt in deinem Leben? Welche Werte sollte dein Gegenüber vertreten, damit du ihn wirklich lieben kannst? Welche Werte sind dir selbst wichtig?

Je besser du dich selbst kennst, desto weniger Fehler passieren dir auf dem Pfad der Liebe und desto geschickter kannst du den Enttäuschungen aus dem Weg gehen.

3 - Die Drei -Zahl

Ästhetik und Kunst

Mit der rückläufigen Venus fangen wir gerne an zu mäkeln. Plötzlich ist alles nicht mehr gut, nicht mehr schön genug. Das alte Zeug in der Wohnung können wir nicht mehr sehen. … und erstmal wir selbst! Jeder Blick in den Spiegel nervt – da eine Falte zu viel, da ein Pölsterchen an der falschen Stelle.

Lasse dich bloß nicht von dieser Lüge verführen und wirf am Ende noch all dein Zeug auf den Sperrmüll. It’s a cosmic trap!

Je stärker du diesen Ruf nach Erneuerung verspürst, desto wahrscheinlicher ist es, dass in dir ein versteckter Mangel schlummert, der gestillt werden möchte. Der Ruf des Konsums ist das Make-up für diesen Mangel, aber es tüncht nur über und fängt schon bald zu bröckeln an und schreit nach einer neuen Schicht.

Widerstehe dem Drang und nutze den durchaus nervenden Ruf als Chance, der Ursache auf den Grund zu gehen. Es ist nicht die alte Couch, die dich nervt. Es sind nicht die kleinen Falten um die Augen, die dir die Schönheit rauben. Es ist irgendeine versteckte Sehn“sucht“, die erfüllt werden möchte.

Finde heraus, nach was du dich sehnst und schicke dein Herz auf diesen Pfad. Vielleicht mangelt es an Selbstliebe oder auch dem eigenen Bewusstsein für dein Selbst, so finde Wege es zu stärken und du wirst erkennen, wie wunderschön du bist, egal wie rund die Polster sind und wie zahlreich die Falten.

Die Venus ist auch eng mit der Kunst verbunden. Die Kunst ist eine gute Möglichkeit, hinter die eigenen Fassaden zu schauen.

Nimm dir zum Beispiel Ton und beginne ohne nachzudenken Figuren zu formen. Oder schnapp dir eine Leinwand und Farbe und male intuitiv los. Wichtig ist es, wirklich nicht darüber nachzudenken, was entstehen soll. Forme oder male einfach und schaue, was du am Ende in den Händen hältst.

Es wird dir vermutlich eine Geschichte tief aus deinem eigenen Inneren erzählen. Du musst nur noch lauschen.

Rauhnachtsstern

Lasse dich von der rückläufigen Venus nicht einschüchtern oder verunsichern. Sie macht es uns nicht leicht, aber sie bietet trotz aller Stolpersteine auch wunderbare Chancen tiefer in das Abenteuer Leben einzusteigen. Es ist eine gute Zeit, um sich selbst zu reflektieren. Hinterfrage deine Lebensmuster, lerne dich kennen und lasse es zu, dass Veränderungen geschehen.

Das Leben ist ein Kreislauf – wie du es nun von der ursprünglichen Göttin der Venus, der sumerischen Inanna kennst. Manchmal müssen wir in die Tiefen hinabsteigen, um wieder geboren zu lernen. Wir lassen unsere weltlichen Statussymbole hinter uns, sind nunmehr nackt bis auf die Haut und kleiden uns in das, was wirklich wichtig ist.


¹) Vera Zingsem „Das Geheimnis der Sonne oder wie durch einen unvorsichtigen Drachen ein kleiner Käfer berühmt wurde“, 2008. S. 89.