Mitten im Sommer ist es in meiner Welt Zeit für eine innere Reinigung. Ziehen wir eine visuelle Diagonale durch die Zeit, so landen wir ungefähr in den Rauhnächten. Der Vollmond im Steinbock ist perfekt, um sich mal gehörig durchzuspülen.

Die einfachste Form der Reinigung ist das Verbrennen der eigenen Gedanken. Nein, natürlich sollst du jetzt nicht deinen Kopf über das Feuer halten, wir nehmen doch besser Zettel und Stift. Bist du bereit?

Zahl Eins

So kannst du dein Ritual vorbereiten

Schaue als Erstes, wann genau der Vollmond ist. Achte dabei auch auf die Uhrzeit. Das Ritual ist perfekt für ein Bad im Mondlicht, also nach Einbruch der Dunkelheit. Ist der Vollmond also im Laufe des Tages, so ist es ratsam, den Abend davor zu wählen.

Schaffe dir für deine Zeremonie einen heiligen Raum. Suche dafür einen Platz im Freien, wenn dies möglich ist. Du kannst einen Steinkreis legen oder vielleicht ein Mandala aus Blüten, Blättern und anderen Geschenken aus der Natur. Errichte dir dort eine sichere Feuerstelle. Möchtest du lieber mit Wasser arbeiten, so tue dies und wähle einen Ort an einem Fluss. Aber Achtung, stehendes Gewässer ist eher ungünstig, da die Energien davon getragen werden sollen.

Denke daran Papier und Stift bereit zu halten. Du brauchst ein Feuerzeug oder Zündhölzer. Ich arbeite lieber mit Letzteren. Stelle auch Wasser zum Löschen bereit. Gerne kannst du auch Räucherwaren und/oder Kräuter nutzen. Jetzt fehlt nur noch eine oder mehrere Kerzen.Zahl Zwei

Schreibe alles auf

Überlege dir, welche Dinge dich gerade jetzt in deinem Leben behindern. Gilt es vielleicht eine Sucht zu bekämpfen oder eine Krankheit zu besiegen? Möchtest du eine emotionale Abhängigkeit durchbrechen oder einen verhassten Job an den Nagel hängen? Denke gut darüber nach, in welchen Bereichen deines Lebens mal gehörig aufgeräumt werden darf.

Schreibe alle Punkte auf einzelne Zettel.

Zahl Drei

Das Ritual zum Vollmond im Steinbock

Gerne kannst du das Ritual mit einer Räucherung beginnen. Ich wähle dazu gerne Harze wie Weihrauch, aber auch der Kiefernharz leistet gute Dienste. Hast du einen spirituellen Beistand, wie eine Gottheit, ein Krafttier oder eine anderweitige Wesensart, so bitte diese um Unterstützung.

Konzentriere dich auf dein Vorhaben und bringe deinen Geist zur Ruhe. Nutze dafür gerne eine kurze Meditation.

Zünde deine Kerze(n) an und atme bewusst das Licht des Mondes und der Nacht ein.

Lies laut die Worte auf deinem ersten Zettel. Spüre tief in dir die Absicht, dass dies ALLES nun gehen darf. Wirf es in das Feuer oder den Fluss, wenn du fühlst, dass es nun gehen darf. Verfahre so mit all deinen Zetteln. Trifft der Zettel auf Feuer oder Wasser, so bestärke die Absicht gerne mit einem kraftvollen: „So sei es.“

Dankbarkeit ist eines der wichtigsten Aspekte magischen Wirkens und überhaupt, es ist eine großartige Art seinem Leben eine tiefere Verbundenheit mit dem Universum zu schenken.

Ach ja: Vergiss nicht, das Feuer auch wieder zu löschen.

Sonne küsst Mond

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