Wie wachst du auf? Gehörst du zu den Menschen, die immer wieder die Snooze Taste ihres Weckers drücken und sich am liebsten die Decke über die Ohren ziehen möchten, nur um ja nicht in den Tag starten zu müssen? Oder springst du frisch und munter aus dem Bett und trittst dem Tag mutig entgegen?

Wie wir den Morgen beginnen, so begegnen wir nicht selten dem ganzen, kommenden Tag.

Der Schlaf ist etwas wundervolles. Das bewusste Denken gibt endlich Ruhe. Der Körper kann sich regenerieren, der Geist sein Erleben verarbeiten. Wachen wir auf, so sind wir noch nicht ganz klar im neuen Bewusstsein angekommen. Wir schweben irgendwo zwischen den Welten. Unser Geist kann zu dieser Zeit leicht in andere Sphären eintauchen.

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Nutze den Morgen

Psychologen, Glücksforscher, Coaches oder aber auch Meditationslehrer sind sich einig: Nutzen wir die Zeit direkt nach dem Aufwachen effektiv, so kann sie unseren Tag in eine positive Richtung lenken. Wir sind besser gewappnet für das, was kommt. Unser Geist ist mit mehr Freude und Glück erfüllt. Bei regelmäßiger Praxis wächst unser Optimismus dem Leben gegenüber. Aufgaben lassen sich leichter bewältigen, unsere Kreativität steigert sich und unser körperliches Wohlbefinden gewinnt an Qualität.

Lässt du nur einen meiner Vorschläge zur morgendlichen Routine werden, so kannst du schon bald spüren, wie es sich positiv auf dein Leben auswirkt. Der Effekt ist natürlich stärker, wenn du dir für mehrere Methoden die Zeit nimmst.

Zahl Eins

Atme

Ich beginne den Morgen gerne damit, mir meiner Selbst bewusst zu werden. Das gelingt mir besonders gut, wenn ich einfach nur atme und die Ströme des Atmens beobachte. Ich lasse den Atem ganz bewusst und langsam durch die Nase in meinen Körper hineinströmen, spüre wie er sich im Körper verteilt und atme ihn bewusst wieder aus.

Ein paar wenige, tiefe und achtsame Atemzüge genügen und schon warst du in einer winzigen Meditation.

Einatmen und ausatmen. Mehr braucht es nicht, um im Tag anzukommen, sich seiner selbst gewahr zu werden und ein paar der guten, nämlich der Glückshormone auszuschütten.

Zahl Zwei

Dankbarkeit

Möchtest du deinen Fokus auf das Positive im Leben lenken, so übe dich in Dankbarkeit. Nutze dieses mächtige Werkzeug jeden einzelnen Tag und ganz besonders am Morgen. Überlege dir mindestens drei Dinge, für die du wirklich dankbar bist. Das ändert mit der Zeit ganz entscheidend deinen Blick auf die Welt. Aber Achtung, es genügt leider nicht, einfach nur danke zu sagen. Du musst diesen Dank auch fühlen. Wir können uns da nicht wirklich austricksen. Fällt es dir schwer dankbar zu sein, so beginne mit kleinen Dingen, die dir wirklich Freude bereiten. „Danke, dass meine Lieblingsserie endlich eine neue Staffel herausgebracht hat.“ „Danke für mein warmes, kuschliges Bett.“ „Danke dafür, dass ich jeden Tag zu essen habe.“

Hast du am Tag davor etwas erlebt, dass dir besonders gut gefallen hat, so erinnere dich noch einmal voller Dankbarkeit daran. Durchlebe es noch einmal und konditioniere so dein Gehirn gleich doppelt auf das Gute im Leben.

Zahl Drei

Bewegung macht glücklich

Manche sehe ich schon förmlich bei der Überschrift stöhnen. Bewegung am frühen Morgen, bitte nicht! Versuche es trotzdem, denn es bewirkt wahre Wunder.

Es ist Zeit, sich jetzt mal so richtig zu strecken und zu recken. Rolle deinen Kopf, bilde eine Faust und lockere sie wieder, wackle mit den Füßen, kreise die Schultern. Kurzum, wecke deinen Körper auf. Begrüße ihn ruhig, wir sind eh viel zu wenig in Kommunikation mit unserem irdischen Tempel.

Und jetzt? Raus aus den Federn und rauf auf die Yogamatte oder das Trampolin. Finde etwas, dass dir wirklich Spaß macht. Du kannst dein Lieblingslied einlegen und einen Song lang tanzen. Du kannst den Sonnengruß dreimal wiederholen. Du kannst ein paar Kniebeugen machen, Teile deines Körpers in die Dehnung bringen, Seilspringen, Luftgitarre spielen oder eine Runde um den Block joggen. Was auch immer dir Freude bereitet, tue es. Bring deinen Kreislauf in Schwung, sorge dafür, dass deinen Körper Glückshormone durchströmen und lasse es zu, dass du wirklich fit und wach wirst.

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Verlasse die Komfortzone

Bist du unzufrieden, mangelt es an Glück, an Gesundheit und/oder Lebensfreude, so überdenke deine tägliche Morgenroutine. Kein „Ich mag aber gar nicht aufstehen.“ mehr. Was glaubst du, was mit deinem Geist geschieht, wenn du nicht einmal aufstehen möchtest? Er freut sich gewiss riesig auf den Tag. Oder?

Tritt dem Tag mit Freude entgegen. Richte dich aus und versuche wirklich, dem Guten eine Chance zu geben. Bleib vor allem dran, lasse es zur täglichen Praxis werden. Alles dauert seine Zeit. Lasse es zur Gewohnheit werden und dein Leben wird sich spürbar verändern.

 

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