Dieser wunderschöne Heilstein ist nach seinem erstmaligen Fundort, im Jahre 1770, an der Küste der kanadischen Halbinsel Labrador benannt. Der Labradorit ist ein ganz besonderer Stein. Allein ihn zu betrachten bereitet Freude, denn er ist schillernd schön wie eine Pfauenfeder. Im Licht der Sonne ist das zauberhafte Farbenspiel dieses aussergewöhnlichen Steines am intensivsten.

In Finnland (Ylämaa) fand man 1962 einen ganz besonderen, sehr farbenprächtigen Labradoriten. Die Labradorite aus Ylämaa weisen das volle Farbspektrum der Labradoreszenz aus, sie tragen die Bezeichnung Spektrolith. Die Labradoreszenz ist das irisierende Farbenspiel in dem metallischem Glanz des Labradoriten.

Zudem ist ein weiterer Stein seit 1995 im Handel, der geringe Einsprengsel des Labradoriten enthält. Ihn entdeckten sie in Kanada (Quebec), er trägt den Namen Galaxit, auch Sternenstein genannt.

 

Der Labradorit und seine Bedeutung

Die größte Wirkung entfaltet der Labradorit, wenn er in stiller Meditation einfach nur betrachtet wird. Dann wirkt zuerst sein schillerndes Farbspiel auf den Geist, welches viel Lebendigkeit verheißt. Mit der Zeit jedoch erkennt man den wahren Gehalt des Steines. Dann gibt er seine reine Lichtspiegelung an unseren Geist weiter und fördert somit einen realistischen Blick auf die Gegebenheiten des aktuellen Geschehens. Dies alles geschieht ohne das unsere Kreativität oder Phantasie dadurch geschmälert wird. Im Gegenteil, vor allem unsere Intuition sowie unsere innere Gefühlswelt wird mit Hilfe eines Labradoriten gestärkt. Er hilft jedoch Dinge zu erkennen, die nur in unserer Einbildung existieren. Er löst Illusionen auf und schenkt uns den klaren Blick.

Der Labradorit wirkt in den Tiefen unserer Seele, denn er gibt uns den Mut und die Kraft wahrhaftig tiefe Gefühle zu empfinden.

Er hat auch die Fähigkeit unser Erinnerungsvermögen zu stärken.

Ein Labradorit unterstützt unser seelisches Gleichgewicht, denn er hält es in Balance oder gleicht es wieder aus, wenn es in ein Ungleichgewicht geraten ist. Sind wir nervös, angespannt oder durch sonstige Emotionen innerlich blockiert, so sollten wir einen Labradoriten in die Hand nehmen und ihn eingehend betrachten. Er erhellt unser Gemüt und löst sanft all die blockierende Strukturen wieder auf, so dass wir offen für neue Perspektiven sind, die wir zuvor nicht wahrnehmen konnten.

Labradorit kann dem Trinkwasser zugefügt werden. In Wohnräumen sorgen aufgestellte Labradorit Kugeln für eine Klärung negativer Energien.

Besitzt du Schmuckstücke aus Labradorit, so gebe gut auf sie acht, denn Labradorite sind sehr empfindlich gegen Druck, Temperaturschwankungen und Laugen. Bei Haushaltsarbeiten sollten Ringe unbedingt abgenommen werden, da der Stein recht empfindlich ist.

 

Vorkommen

Labradorit: Kanada (Labrador), Madagaskar

Spektrolith: Finnland, Ukraine

Galaxyit: Kanada (Quebec)

 

Mineralklasse

Der Labradorit gehört zur Familie der Feldspaten und zur Mineralklasse der Gerüstsilikate.

Zusammengesetzt ist er aus 30-50% Natronfeldspat (Albit), 50-70% Kalkfeldspat (Anorith).

Je nach Fundort ist der Anteil an Fremdstoffen und Spurenelementen unterschiedlich.

 

Erscheinungsbild

Der Labradorit ist triklin und glänzend wie Glas. Zumeist kommt er als derbe Masse vor. Nur äusserst selten bildet er kleine prismatische oder tafelige Kristalle. Er ist weiß, gelblich, grau, graugrün, bräunlich bis hin zum schwarzen Spektrolith. Das Besondere sind die bunten Farbenspiele in seinen Spaltflächen.

 

Aufladen, Entladen, Reinigen

Der Stein sollte nach Gebrauch unter warmen Wasser oder in einem Trommelbad aus Hämatitsteinen entladen werden. Die Aufladung empfiehlt sich in einem Bad aus Bergkristallen. Es heißt auch, der Stein kann in einem Bad aus Mineralwasser, welches in der Morgenluft steht, aufgeladen werden.

Labradorite nicht im Ultraschallbad reinigen.

 

Sternzeichen

zugeordneter Stein:

  • Krebs, 2. Dekade

 

Chakren-Zuordnung

  • wirkt auf allen Chakren-Ebenen
  • besonders intensiv: Herz Chakra

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