Vollmond in Waage

Sonne in Widder

19. 04. 2019

13:12:04 MEZ

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Die Sonne hat unsere Landen erobert. Die Temperaturen erreichen die 20 Grad Marke. Wir können die Wintersachen getrost in den Untiefen des Kleiderschrankes verschwinden lassen und die T-Shirts zücken. Wunderbar! Endlich. Die meisten Blüten sind bereits schon wieder ebenso schnell verschwunden, wie sie gekommen sind. Die Bäume werden täglich grüner. Am frühen Morgen weckt uns nun bereits der erste Sonnenstrahl und am Abend wird es immer später dunkel.

Alles scheint im Gleichgewicht. Es liegt ein Hauch Harmonie in der Luft und auch der Vollmond fühlt sich im Zeichen der Waage pudelwohl. Die Sonne wandelt für den Moment noch im feurigen Widder-Zeichen, ehe sie am 20. April in das Erdzeichen des Stieres wechselt. Wagen wir einen Blick auf die Himmelskonstellation zum Vollmond im April.

 

So stehen die Sterne zum Vollmond im April

Radix Vollmond 2019Sonne und Mond stehen sich zwölf Minuten nach 13 Uhr auf dem 29° zum Vollmond gegenüber. Die Sonne wandelt noch im Feuerzeichen Widder, während der Mond durch die Waage zieht.

Der Vollmond steht auch in Opposition zum Uranus, welcher nahe bei der Sonne steht.

Immer näher beieinander stehen auch Saturn und Pluto bis sie im Januar des kommenden Jahres dann in exakter Konjunktion zueinander stehen.

Merkur und Venus stehen ebenfalls in Konjunktion zueinander, wobei Merkur im Widder und die Venus in den Fischen steht.

Sonne küsst Mond

Was bringt uns der Vollmond im April?

Das Jahr der Venus ist seit fast einem Monat vorbei, Merkur hat nun die Regentschaft bis zum nächsten Frühlingsbeginn übernommen. Zu diesem Vollmond stehen Venus und Merkur harmonisch Seite an Seite, Merkur im Zeichen des Widders, die Venus in den Fischen. Der Merkur hat seit jeher die Aufgabe zwischen den Welten und Ebenen zu vermitteln. Er beobachtet das Geschehen auf Erden und im Kosmos. Merkur sammelt soviel Wissen wie es ihm möglich ist. Er möchte stets über alles im Bilde sein. Dabei ist er eher sachlich und überlegt, statt übereifrig und emotional. Es wird ein interessantes Jahr werden, soviel ist sicher.

Das Hoheitsgebiet der Venus ist die Waage und genau dort ist nun der Vollmond zugegen. Die Waage sorgt für ein harmonisches Gleichgewicht. Sie urteilt nicht, sondern erkannt an, dass alles zwei Seiten hat. Yin und Yang sind für sie selbstverständlich. Dies hat eine sehr sanfte, ruhige Auswirkung auf die Vollmondzeit, zumal der Mond auch ein eher ausgleichendes, ruhiges Wesen hat.

Die Sonne bringt noch ein wenig Hitze in unsere Gemüter, wenngleich sie schon dabei ist, das feurige Temperament des Widders hinter sich zu lassen. Ihr zur Seite steht aber Uranus, welcher dem Widder in nichts nachsteht. Auch er erobert gerne und hat ein hitziges Gemüt. Beide sind sie impulsiv und fackeln nicht lange, wenn sie etwas begehren. Sie wissen sich zu nehmen, nach was ihnen der Sinn steht.

Wir tun gut daran, uns nicht zu sehr aus der Ruhe bringen zu lassen. Es ist ratsam Kompromisse einzugehen, wenn wir zum Vollmond etwas unbedingt erobern wollen. Treten wir dann einfach mal einen Schritt zurück, atmen tief durch und schauen ob unser Handeln verhältnismäßig ist. Nur weil hitzige Energien in der Luft liegen, müssen wir noch lange nicht ohne Rücksicht auf Verluste durchstarten.

Der Vollmond in Waage wird helfen, dass wir uns nicht zu weit aus dem Fenster lehnen.

Sonne küsst Mond

Vollmond zum Karfreitag

Wer mir aufmerksam folgt weiß, dass ich mit den kirchlichen Feiertagen nicht wirklich warm werden kann. Dieser Vollmond nun fällt auf Karfreitag. An diesem Tag verbietet die Kirche so einiges. Es darf nicht getanzt werden, bestimmte Filme dürfen nicht gezeigt werden. Hunderte Filme stehen auf dem Index, unter anderem „Highlander-Es kann nur einen geben“ oder auch „Ghostbusters“. Verrückt, oder? Märkte dürfen nicht stattfinden und der Zirkus soll geschlossen bleiben.

Wie auch der Totensonntag soll der Karfreitag in stiller Trauer verbracht werden. Ich finde es ziemlich anmaßend von der Kirche, dass im ganzen Land nicht getanzt werden soll und frage mich wo da die Trennung zwischen Kirche und Staat besteht. Aber gut, nicht alle Bundesländer halten sich an diese altbackenen Regeln, wer also kann, soll ruhig das Tanzbein schwingen.

Immerhin beschert es den Meisten von uns einen arbeitsfreien Tag. Genießen wir also die Vollmondzeit. Gehen wir hinaus in die Natur und begrüßen wir das Leben in all der Schönheit.

Sonne küsst Mond

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