Am 31. Mai 2026 steht der Vollmond im Schützen. Kalendarisch ist dies ein Blue Moon. So genannt, weil es der zweite Vollmond in diesem Monat ist. Für die magische Arbeit ist das eine nette Randnotiz, mehr nicht. Die eigentliche Besonderheit liegt woanders: Die Mondin ist ferner als sonst.
Sie ist voll, aber sie hält Abstand. Das tut manchmal gut, denn dadurch wirkt dieser Vollmond ruhiger und vielleicht etwas nüchterner als andere Vollmonde. Er spült uns nicht komplett fort. Babooshka Moon schenkt uns ihr Licht. Was wir darin sehen, liegt bei uns.
Dieser Vollmond arbeitet klarer. Er weitet den Raum. Er verlangt auch kein großes Ritualtheater. Zu diesen Energien passt eine einfache Handlung, die im Alltag beginnt und genau dort wirkt.

VOLLMOND in SCHÜTZE
SONNE in ZWILLINGE
31. Mai 2026
10:45:10 MEZ / Berlin

Die Energie des Vollmondes
Die Mondin steht im Schützen im vierten Haus. Ihr Licht fällt in dein eigenes Heim, in deine Wurzeln und in das, was in dir Heimat sucht. Es berührt die Räume, in denen du lebst, und die alten Prägungen, die du wie selbstverständlich mitgenommen hast. Manche davon nähren dich. Andere liegen längst nur noch herum und nehmen zu viel Raum ein.
Die Sonne steht gegenüber in den Zwillingen im zehnten Haus. Was innen ungeordnet ist, zeigt sich auch außen. Du nimmst es mit in Gespräche, Entscheidungen, in die Arbeit, auf all deine Wege und in all deine Begegnungen. Dieser Vollmond zeigt, was du wirklich weitertragen solltest und was nur aus Gewohnheit noch bei dir ist.
Mars steht im Stier nahe am höchsten Punkt der Radix. Er zieht damit die Energien direkt in deinen Alltag. Sie zeigen sich in dem, was du mit dir führst, erledigst, aufhebst, liegenlässt oder immer wieder mitnimmst. Der Stier merkt schnell, wann etwas zu schwer wird. Also wird sortiert. Ganz einfach. Was gebraucht wird, bleibt. Unnützes Gewicht muss gehen.
Mars steht zugleich im Quadrat zu Pluto. Da erhöht den Druck auf die alten Rollen. Frauen kennen diesen Druck nur allzu gut. Vieles wird einfach getan, weil es eben immer so war. Dieser Vollmond schaut genau dorthin. Er schaut auf die kleinen Lasten, die sich im Alltag ansammeln, bis sie selbstverständlich wirken.
Und wieder:
Was gehört wirklich zu deinem Leben?
Was nimmst du weiter mit?
Was darf aus deinem Alltag verschwinden?

Das etwas andere Ritual
Nimm die Tasche, die du am häufigsten benutzt. Egal ob Handtasche, Rucksack oder Einkaufskorb.
Leere sie vollständig aus. Leg alles auf den Tisch oder auf den Boden. Nimm dir Zeit. Schau dir an, was du mit dir herumgetragen hast. Manche Dinge gehören dort hinein. Andere sind nur mitgewandert oder hängengeblieben.
Sortiere aus.
Müll kommt weg.
Kaputtes kommt weg.
Abgelaufenes kommt weg.
Dinge, die du nie benutzt, kommen heraus.
Was du wirklich brauchst, bleibt.
Wisch die Tasche innen aus. Nimm ein feuchtes Tuch mit eine Prise Salz im Wasser. Mehr braucht es nicht.
Dann legst du bewusst zurück, was mit dir weitergehen soll. Schlüssel. Geld. Papiere. Notizbuch. Was eben wirklich zu deinem Alltag gehört.
Halte die Tasche danach einen Moment in beiden Händen. Spüre ihr Gewicht. Sie soll sich leichter anfühlen.
Und DANN machst du das Ganze mit deinem Inneren.
Sortiere aus.
Schmeiß all den Müll raus.
Hör auf zu kitten, was kaputt ist.
Labe dich nicht an dem, was abgelaufen ist.
Dinge, die du nie benutzt, fliegen raus.
Was du wirklich brauchst, bleibt.
Danach solltest du dich leichter fühlen. Wirklich leichter!

Die Botschaft der Mondin
Meine Liebe, schaffe Platz. Räum fort, was du wirklich einmal ablegen solltest. Gib alles aus der Hand, dessen Zeit abgelaufen ist. Behalte, was dir den Tag versüßt oder leichter macht. Achte das, was wirklich zu deinem Leben gehört.
Du weißt längst, was raus kann. Nicht wahr?
Was kaputt ist, hat genug Aufmerksamkeit bekommen. Was abgelaufen ist, nährt dich schon lange nicht mehr. Was nur Schwere bringt, muss gehen.
Mach keine große Geschichte daraus.
Sortiere aus, räume um und atme.
Dann wird es leichter. Versprochen.



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