Die kleine Frage: „Wie war Dein Tag?
Der Blick, der still auf Deinem Nacken lag
Hände die einander halten
Ein leiser Kuss auf gelebte Falten
Ein Wort des Trostes zur rechten Zeit
Den Schal zu reichen, wenn es schneit

Den Satz zu kennen eh er gesagt
die Antwort geben ganz ungefragt
Das Haar ihr nach dem Bade kämmen
chwatzend schweigend das Frühstück schlemmen
Der Anker sein in stürmischen Tagen
Die Flügel breiten um uns zu tragen

In der Hektik dankbar stehen bleiben
Kalte Füße aneinander reiben
Den Duft zu atmen der warmen Haut
Der Zukunftsweg auf Vertrauen gebaut
Einander selbstlos Freiraum schenken
In der Ferne aneinander denken

Zuhören wenn der Andere spricht
Kurzes Verweilen auf des Anderen Gesicht
Ein Kompliment und auch ein Dank
Gemeinsam lachen über sinnlosen Zank
Dem Anderen die Wäsche waschen
Das Tragen ihrer Einkaufstaschen

Der Kuss am Morgen, der haltende Arm in dunkler Nacht
Voneinander zu wissen was glücklich macht
All die kleinen Gesten unserer Liebe
wässern das Leben mit all seiner Pracht
Wie einst ein Pflänzchen mit zartem Triebe
Das Tropfen für Tropfen zum Baum erwacht

Sitzen wir alt und zufrieden im Schatten aus Glück
Schauen schelmisch lächelnd auf unser gemeinsames Leben zurück

 

Dieses Gedicht widme ich meiner Liebe
sowie allen Menschen, die die Liebe bereits gefunden haben
und all jenen, welche nach ihr suchen …

 

2 Responses

  1. Corina

    ich habe das Glück meine Liebe gefunden zu haben und genau so wie diese Zeilen empfinde ich auch. Und ganz viel Dankbarkeit die Liebe gefunden zu haben.
    Danke für die schönen Worte …. Corina ❤❤❤

    Antworten

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