Drei Wochen vor Jul

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Lassen wir die drei Kerzen für unsere Menschlichkeit leuchten

Drei Kerzen brennen auf unserem Julkranz und sie sagen laut: Wir sind.

Was aber sind wir in der heutigen Zeit?

Sind wir eine Familie, ein Volk oder eine Gemeinschaft? Wie weit geht dein: Wir sind? Endet es in deinen eigenen vier Wänden oder reicht es bis an die Grenzen dieses Landes, gar darüber hinaus?

Wer bestimmt was wir sind?

Die Julzeit ist eine Zeit der Besinnung, des Nachdenkens und der Freude. Es ist aber auch eine Zeit um sich seiner Nächsten zu erinnern.

In unserer heutigen Welt sind die Grenzen klar abgesteckt. Zwischen den Grenzen der Länder stehen reale oder imaginäre Zäune.

Doch auch wir selbst schaffen immer wieder Grenzen. In unseren Herzen, in unserem Geist und unseren Handlungen.

Wir leben allzu oft eine Mentalität des „Das geht mich nichts an.“

Wir schauen weg, verdrängen oder im schlimmsten Fall bekämpfen wir das, was uns eigentlich nichts angeht. Wir sind Menschen, doch sind wir auch immer menschlich oder sind wir nur menschlich, wenn wir direkt betroffen sind?

 

Wir sind eins wie der Kranz

Der Julkranz bildet eine Einheit. Er ist geschlossen und klammert nichts aus. Die Liebe und das Licht der Kerzen erstrahlt für alle Menschen dieser Erde.

Wir alle sind Kinder dieser Welt. Wir sind nicht die Deutschen, die Amerikaner, die Syrer, die Pakistani und so weiter. Wir sind allesamt die Lichter dieser Welt.

In jedem Einzelnen von uns schlägt ein Herz, in jedem Einzelnen von uns fließt die Kraft des Lebens durch die Adern. Kein Mensch ist schlechter oder besser als der Andere.

Alle Menschen sind gleich! Nur manche sind gleicher …

Dieser Gedanke wird in unsere Köpfe getragen und allzu viele finden sich im zweiten Teil dieser zerstörerischen Aussage wieder. Besser sein als mein Nachbar, als mein Kollege, als mein Widersacher, als als als … Ein ständiger Kampf, der sehr ermüdend ist.

Die Liebe kennt keine Kämpfe, sie kennt kein besser und kein schlechter. Sie kennt auch keine Unterschiede zwischen uns Menschen, keine Grenzen, Gesetze und Idiotien.

Liebe gibt nichts als sich selbst

und nimmt nichts als von sich selbst.

Liebe besitzt nicht, noch lässt sie sich besitzen;

Denn die Liebe genügt der Liebe.

Besinnen wir uns darauf, dass wie Menschen sind und handeln wir menschlich.

Dieser Abend steht ganz im Zeichen des WIRGefühls.

Der heutige Tag lädt zu einer Meditation ein. Entfache in deinem Geiste ein Feuer der Liebe. Konzentriere dich auf dieses Feuer und gib einen Teil davon in die Herzen jedes einzelnen Menschen.

Spüre die Wärme der Flammen. Fühle wie sie sich in deinen Gedanken und in den Herzen der Welt ausbreiten.

Schenke der Welt deine Liebe, den Menschen dein Lächeln und reiche den Hilfebedürftigen deine Hand.

Im Namen der Menschlichkeit.

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